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Faunistische Untersuchungen:
Säume, Schon- und Blühstreifen am Unteren Niederrhein

 

Säume und Blühstreifen sind ökologisch wertvolle Bestandteile der Kulturlandschaft, die nicht ertragsorientiert bewirtschaftet werden. Es handelt sich dabei um lineare Strukturen, die entlang von Wegen und Straßen sowie am Rand oder innerhalb landwirtschaftlicher Nutzflächen gelegen sind. Sie sind überwiegend von Kräutern und Gräsern geprägt und bieten einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren einen Rückzugsraum.

Wernecke Blhstreifen Acker okBlühstreifen Acker  (Foto © Naturschutz-Zentrum im Kreis Kleve)

 

Bei dem Projekt soll die Artenvielfalt von insgesamt 30 ausgewählten Säumen und Blühstreifen sowohl auf Grünland- als auch auf Ackerflächen genauer unter die Lupe genommen werden. Die Untersuchungen werden auf die Gebietskulisse der Kommunen Kleve, Emmerich, Rees, Bedburg-Hau, Kalkar und Uedem begrenzt, in denen das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve hauptsächlich tätig ist. Ziel des Projektes ist es, einen genaueren Wissensstand über die ökologische Bedeutung von Säumen und Blühstreifen zu erlangen, um u.a. die Anlage und Pflege weiter optimieren zu können. Dabei soll auch geklärt werden, wie wirksam das Stehenlassen oder Anlegen der jeweiligen Saumtypen ist und inwiefern sie als Maßnahme für die naturschutzfachliche Aufwertung von z.B. intensiv bewirtschafteten Flächen geeignet sind. Die faunistischen Untersuchungen umfassen u.a. Brutvögel, Tagfalter, Heuschrecken, Feldhase und Gehäuseschnecken.


Wernecke DSC07917 okWegesrand… (Foto © Naturschutz-Zentrum im Kreis Kleve)

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