in den Vogelschutzgebieten (VSG) Medebacher Bucht und Diemel-Hoppecketal
Im Kreis Soest werden Drohnen zum Auffinden von Gelegen von Wiesenbrütern wie Kiebitz und Brachvogel eingesetzt. Ein Modellprojekt, von dem auch andere Regionen profitieren könnten.
Viele Menschen tragen ihre Vogelbeobachtungen im Online-Portal ornitho.de ein und leisten damit einen Beitrag zu einem der größten Citizen-Science-Projekt im Bereich der Natur. Der dazugehörigen App NaturaList fehlen noch wichtige Funktionen, die mit Hilfe dieses Projekts ergänzt werden sollen.
Waschbären sind als Nesträuber an Vogelnistkästen ein großes Problem in einigen Regionen Deutschlands. Ein Projekt der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld will wirksame Schutzvorrichtungen entwickeln.
Wirksamer Vogelschutz kann nur gelingen, wenn es ausreichende Informationen darüber gibt, welche Einflüsse Vögel besonders beeinträchtigen. Das gilt in einer dicht besiedelten Region wie Nordrhein-Westfalen in besonderem Maße. Neben der zunehmenden Knappheit von Lebensräumen spielen auch in bestehenden Lebensräumen Störfaktoren wie Lärmbelastung und Licht bei Nacht eine wichtige Rolle
Die Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland hat sich zur Aufgabe gemacht, (ehemals) heimische Pflanzenarten feuchter/nasser und nährstoffarmer Standorte, an Heide- und Moorgewässern im Westmünsterland wieder anzusiedeln. Viele dieser Pflanzenarten sind durch den Verlust an geeigneten Gewässern aus unserer Landschaft verschwunden. Der Schutz der biologischen Vielfalt steht weit oben auf der politischen Agenda.
Mit geringem Aufwand lässt sich am eigenen Haus und im eigenen Garten viel für Tiere und Pflanzen tun. In Melle verbinden Naturschützer praktischen Artenschutz mit Umweltbildung.
Vögel der Agrarlandschaft sind die großen Verlierer der industrialisiert betriebenen Landwirtschaft. Die Bestände von Kiebitz, Brachvogel, Braunkehlchen und Feldlerche weisen durchgängig seit Jahrzehnten starke Verluste auf. Um heimischen Vogelarten ein Überleben in der intensiv genutzten Landschaft zu ermöglichen, ist es wichtig, ihre essenziellen Lebensraumansprüche und Gewohnheiten im Jahreslauf genau zu kennen
Die unbewohnte Insel Mellum ist ein Herzstück des Unesco-Weltnaturerbes Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Seit fast 100 Jahren unterhält der Mellumrat dort eine Naturschutzstation. Deren Aufgaben haben sich im Zuge der zunehmenden wissenschaftlichen Forschung und des gewachsenen Stellenwerts des Biodiversitätsschutzes in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet.
Artenreiches Grünland ist besonders in Landschaften mit intensiver Grünlandnutzung kaum mehr anzutreffen. Dabei bietet artenreiches Grünland neben den offensichtlichen ökologischen Vorteilen auch zunehmend ökonomische Vorteile – Stichwort „Heumilch“ – wodurch sich ein Premiumprodukt vermarkten lässt. Wissen und Erfahrung zur Wiederherstellung von artenreichem Grünland sind jedoch gering.
Das Grundstück in Mulartshütte liegt direkt am Vichtbach, der dort im Taltiefsten verläuft. Es steigt allmählich an. Derzeit wird diese feuchte Wiese von einem Vertragslandwirt sukzessiv gemäht. Diese Mahd gilt es aus ökologischer Sicht zu erhalten um eine Verbuschung zu unterbinden. Das würde den ökologischen Wert reduzieren