Toxikologische Untersuchungen nicht geschlüpfter Brachvogel-Eier in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern

Brachvogelküken im Nest (Foto Natalie Busch)

Fördernehmer: Michael-Otto-Institut im NABU e. V.

Zielsetzung: In der Eider-Treene-Sorge-Niederung in Schleswig-Holstein wie auch in Brachvogel-Projektgebieten in Baden-Württemberg und Bayern kommen immer wieder Brachvogel-Eier nicht zum Schlupf, wobei oft schon recht große Küken im Ei absterben. Dieses Phänomen trägt zur Gefährdung dieses Wiesenbrüters bei. Mit Förderung der Stöckmann-Stiftung untersuchte das Michael-Otto-Institut bereits, ob es Hinweise auf eine verringerte genetische Diversität gibt, die dieses Phänomen erklären könnte. Das jetzige Projekt untersucht in Zusammenarbeit mit der Kapodistrian-Universität Athen nicht geschlüpfte Eier auf toxische Kontaminanten. Es kommt eine neuartige Wide-screen-Methode zur Anwendung, mit der das potenzielle Vorkommen einer Vielzahl von Umweltschadstoffen ermittelt wird.

Projektlaufzeit: Juni 2025 – Juli 2026