Am Niederrhein.

Seit vielen Jahren unterstützt die Stöckmann-Stiftung die Arbeit des Naturzentrums Kleve. Drei Fragen an Georg Verbücheln, stellv. Vorsitzender. Am Niederrhein…

Herr Verbücheln, wer oder was ist die Stöckmann-Stiftung?
Die Stöckmann-Stiftung mit Sitz in Rheinberg wurde Anfang 2007 durch Gunther Stöckmann zur Förderung von Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen ins Leben gerufen. Dem Stifter liegen besonders Maßnahmen am Herzen, die der Förderung der Vogelwelt dienen. Bevorzugtes Fördergebiet ist Nordrhein-Westfalen und vor allem der Niederrhein

… und die Trauerseeschwalben.

Ja. Zu den in der Region geförderten Projekten gehört u.a. das Trauerseeschwalbenprojekt des Naturschutzzentrum Bienen. Die Trauerseeschwalbe ist in NRW vom Aussterben bedroht und hat im Kreis Kleve ihr einziges Vorkommen. In den Jahren 2011-2016 wurde z.B. die Etablierung von künstlichen Nisthilfen und deren Überwachung bis hin zur Besenderung einzelner Tiere mit dem Ziel ihre Wanderbewegungen im Raum zu erfassen, gefördert. Aber auch der Flächenerwerb zur Erweiterung des NSG Dingdener Heide oder zur Lebensraumverbesserung des Weissstorches in der Isselniederung im Kreis wurden unterstützt. Seit 2008 haben wir etwa 20 Projekte erfolgreich fördern können.

Was würden Sie am Niederrhein gern noch verwirklichen?

In der Zukunft würde die Stiftung durch Förderung geeigneter Maßnahmen gern dabei mithelfen – gerade auch in Nordrhein-Westfalen – die Situation der stark gefährdeten Vogelwelt der heimischen Agrarlandschaft zu verbessern.

(aus: Die Stöckmann-Stiftung fördert Projekte im Naturschutz – Der Westen 20. 10. 2016)

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